Logo

Deshalb solltest du mehr Brokkoli essen...

Deshalb solltest du mehr Brokkoli essen...

Willst du später an Krebs leiden und vielleicht sogar daran sterben? Nein? Dann solltest du dir diesen Artikel besonders gut durchlesen.

 

Sogenanntes Kreuzblütlergemüse - zu dem unter anderem Brokkoli gehört - kann nämlich dabei helfen, ungesundes Zellwachstum zu verringern und damit die Wahrscheinlichkeit für eine Krebserkrankung zu verringern. Welche Gemüsearten diese Fähigkeit haben und was du bei der Zubereitung beachten musst, damit die gesundheitsförderliche Wirkung nicht verloren geht, erfährst du in diesem Artikel.

 

Aber was sind Kreuzblütlergewächse überhaupt?

Die Familie der Kreuzblütler ist eine Gruppe von verschiedensten Pflanzen, zu denen neben einigen Gemüsesorten auch Pflanzen gehören, die üblicherweise gar nicht verzehrt werden. Zu den bekannteren Vertretern gehören jedoch Sorten wie Brokkoli, Blumenkohl, Radieschen, Rettich, Kohlrabi, Gartenkresse und Pak Choi sowie alle anderen Kohlgewächse wie Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl, Schwarzkohl oder Rosenkohl.

 

Was macht dieses Gemüse so besonders gesund?

Kreuzblütler haben die Besonderheit, dass sie einen ganz bestimmten sekundären Pflanzenstoff enthalten, welcher nach dem Verzehr durch Enzyme in Sulforaphan umgewandelt wird.

In Versuchen in der Laborschale wurde herausgefunden, dass Sulforaphan sehr effektiv das Wachstum von verschiedensten Krebszellen verringern und teilweise sogar stoppen kann, darunter sehr häufige Krebsarten wie Brustkrebs oder Prostatakrebs wie auch sehr tödliche Krebsarten wie Lungenkrebs.

Forscher gehen davon aus, dass dies auch im menschlichen Körper funktioniert. Abschließend lässt sich das jedoch erst sagen, wenn entsprechende Studien mit echten Probanden durchgeführt wurden.

Da bei Brokkoli und Co jedoch keine schädlichen Wirkungen bekannt sind, lohnt es sich, auch jetzt schon damit anzufangen, den Konsum von Kreuzblütlergemüse zu steigern.

Außerdem sorgt Sulforaphan dafür, dass die Entgiftungsfunktion der Leber verbessert wird. Das sorgt nicht nur für eine Reinigung des Körpers, sondern kann auch bei verschiedensten Krankheiten helfen, die durch Giftstoffe im Körper ausgelöst werden.

 

Darüber hinaus scheint das Sulforaphan aus den Kreuzblütlern auch vor Gehirnschäden durch Schlaganfall, Alzheimer oder Parkinson zu schützen, allergische Reaktionen in der Nasenschleimhaut zu verringern, Komplikationen und Folgeerkrankungen durch Diabetes Typ 2 zu verhindern und die Symptome von Autismus zu lindern.

 

Was muss man beim Kochen beachten?

Alle Gemüse der Kreuzblütlerfamilie enthalten nicht das Sulforaphan selbst, sondern lediglich einen Vorgängerstoff, der erst noch in Sulforaphan umgewandelt werden muss. Beim Kochen wird jedoch das Enzym zerstört, welches das Sulforaphan aus dessen Vorgängerstoff bildet. Dadurch geht ein Großteil der gesundheitlichen Wirkung verloren, wenn das Gemüse direkt gekocht wird. Um das zu verhindern gibt es zwei Möglichkeiten:

 

1. Hacken und warten

Indem das Gemüse klein geschnitten und für ca. 40 min stehen gelassen wird (nicht im Kühlschrank!), haben die Enzyme Zeit, das Sulforaphan bereits vor dem Kochen zu bilden. Das Sulforaphan selbst ist hitzebeständig, sodass das anschließende Kochen nicht mehr zum Verlust der gesundheitsfördernden Wirkung führt.

Damit diese Methode funktioniert, ist es jedoch wichtig, dass das Gemüse schön klein geschnitten wird und dass es vorher nicht bereits verarbeitet wurde (Bei tiefgekühltem Gemüse besteht oft das Problem, dass dieses bereits vorm Einfrieren kurz gekocht wurde und damit bereits alle Sulforaphan-bildenden Enzyme zerstört wurden)

Wenn aus zeitlichen Gründen oder aufgrund der Zubereitungsart hacken und warten nicht in Frage kommt, gibt es jedoch noch eine andere Option:

 

2. gekochtes und rohes Kreuzblütlergemüse kombinieren

Durch die Kombination mit rohem Kreuzblütlergemüse wird dem gekochten Gemüse, in dem immer noch der Vorgängerstoff vom Sulforaphan enthalten ist, wieder das Enzym zur Umwandlung hinzugefügt. Das kann zum einen durch das Würzen mit Senfpulver oder Meerrettich erfolgen oder indem als Beilage zum Beispiel ein Salat mit Radieschen und/oder Rotkohl gegessen wird.

 

 

Damit du auf jeden Fall von den unglaublichen gesundheitlichen Vorteilen profitierst, haben wir dir ein kostenloses e-Book mit 5 leckeren und kinderleichten Rezepten zusammengestellt, die du schon ab morgen in deinen Speiseplan integrieren kannst. Trage einfach hier deine E-Mail Adresse ein, damit wir dir gratis die Rezepte zuschicken können.

 

Quellen:

Aune, D., Giovannucci, E., Boffetta, P., Fadnes, L. T., Keum, N., Norat, T., Greenwood, D. C., Riboli, E., Vatten, L. J. & Tonstad, S. (2017). Fruit and vegetable intake and the risk of cardiovascular disease, total cancer and all-cause mortality—a systematic review and dose-response meta-analysis of prospective studies. International Journal of Epidemiology, 46(3), 1029–1056. https://doi.org/10.1093/ije/dyw319

Bahadoran, Z., Mirmiran, P. & Azizi, F. (2013). Potential Efficacy of Broccoli Sprouts as a Unique Supplement for Management of Type 2 Diabetes and Its Complications. Journal of Medicinal Food, 16(5), 375–382. https://doi.org/10.1089/jmf.2012.2559

Heber, D., Li, Z., Garcia-Lloret, M., Wong, A. M., Lee, T. Y. A., Thames, G., Krak, M., Zhang, Y. & Nel, A. (2014). Sulforaphane-rich broccoli sprout extract attenuates nasal allergic response to diesel exhaust particles. Food Funct., 5(1), 35–41. https://doi.org/10.1039/c3fo60277j

Lenzi, M., Fimognari, C. & Hrelia, P. (2013). Sulforaphane as a Promising Molecule for Fighting Cancer. Advances in Nutrition and Cancer, 207–223. https://doi.org/10.1007/978-3-642-38007-5_12

Li, Y., Zhang, T., Korkaya, H., Liu, S., Lee, H. F., Newman, B., Yu, Y., Clouthier, S. G., Schwartz, S. J., Wicha, M. S. & Sun, D. (2010). Sulforaphane, a Dietary Component of Broccoli/Broccoli Sprouts, Inhibits Breast Cancer Stem Cells. Clinical Cancer Research, 16(9), 2580–2590. https://doi.org/10.1158/1078-0432.ccr-09-2937

Murillo, G. & Mehta, R. G. (2001). Cruciferous Vegetables and Cancer Prevention. Nutrition and Cancer, 41(1–2), 17–28. https://doi.org/10.1080/01635581.2001.9680607

Tarozzi, A., Angeloni, C., Malaguti, M., Morroni, F., Hrelia, S. & Hrelia, P. (2013). Sulforaphane as a Potential Protective Phytochemical against Neurodegenerative Diseases. Oxidative Medicine and Cellular Longevity, 2013, 1–10. https://doi.org/10.1155/2013/415078


Jetzt in 12 Wochen erfolgreich Abnehmen

UI FunnelBuilder

Mit Gesundheitsfakten wirst du deine Traumfigur erreichen. 

© Gesundheitsfakten